Private Gesundheitsvorsorge – Zorn Versicherungsvergleiche
Private Gesundheitsvorsorge

Früher Luxus, heute Notwendigkeit

Herbert (79 Jahre) wohnt alleine, kann noch gut selbst für sich sorgen und ist nach wie vor ganz fit auf den Beinen. Eines Tages passiert ihm bei seinem Morgenspaziergang leider ein Missgeschick: Er stürzt und verletzt sich so schwer, dass er ins Krankenhaus muss. Trotz einer abgeschlossenen Zusatzversicherung verzichtet er auf ein Einzelzimmer. Er genießt die Gesellschaft der Zimmerkollegen und unterhält sich gerne mit ihnen, was enorm zur Genesung beiträgt. Mit dem Taggeld, das er durch den Verzicht auf das Sonderklasse-Zimmer von der Versicherung erhält, macht er seinen Enkeln eine Freude.

Jonas ist ein Draufgänger. Eben erst 21 geworden, den Präsenzdienst gerade abgeleistet, spielt er am liebsten Beach-Volleyball. Mit seiner Größe und einem ebenso talentierten Team-Kollegen hat er die Möglichkeit, es weit zu bringen. Eines Tages verletzt er sich während des Trainings am Knie. Die Zeit, die Verletzung ordentlich ausheilen zu lassen, nimmt er sich nicht, das nächste Turnier steht an. Und da der jugendliche Körper viel verzeiht, geht alles gut, das Knie scheint wieder in Ordnung zu sein. Ein paar Monate später trifft Jonas sich zum Kicken mit ein paar Freunden, es geht hoch her und nach einem unglücklichen Schritt, meldet sich plötzlich das rechte Knie wieder. Mehrere Operationen folgen, richtigen Erfolg bringt keine. Der Zustand verschlimmert sich sogar zunehmend, das Knie droht steif zu werden. Zu seinem Glück hat seine Mutter für ihn bereits in jungen Jahren eine private Zusatzkrankenversicherung abgeschlossen. Sie forschen einen Sportarzt in Tirol aus, der sich auf Knie-Verletzungen spezialisiert hat. Tatsächlich findet dieser die richtige Therapie und nach der entscheidenden Operation im Privatspital, in dem der Kniespezialist tätig ist, stellt sich Erfolg ein. Jonas kann heute trotz zuvor schwärzester Diagnosen wieder Sport machen und sein Leben als junger Wilder genießen.

Diese beiden völlig unterschiedlichen Krankengeschichten zeigen eines ganz deutlich: die Zusatzkrankenversicherung ist in manchen Fällen reiner Luxus, auf den vielleicht zuweilen sogar verzichtet werden kann (Taggeldversicherung). Andererseits aber kann sie tatsächlich über die Lebensqualität entscheiden. Denn mit einem steifen Bein hätte sich das Leben für den jungen Jonas ganz anders gestaltet, als es heute ist …

Optimale Grundversorgung gefährdet

Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung in Österreich schneidet im europäischen und internationalen Vergleich noch immer sehr gut ab. Wer allerdings in den letzten Jahren mit Ärzten und Spitälern zu tun hatte, kann es kaum leugnen: Wir sind auf dem Weg in eine 2-Klassen-Medizin und dieser Trend wird sich aufgrund eines schwer belasteten Staatsbudgets und der immer älter werdenden Bevölkerung stetig verstärken. Heilung in Ruhe und unter besten Bedingungen kann die gesetzliche Krankenversicherung in vielen Fällen nicht mehr leisten.

2-Klassen-Medizin ein Märchen?

Um einen Unterschied festzustellen zwischen normalen Patienten und 1. Klasse-Patienten muss man sich nicht auf Einzelschicksale, wie in unseren Beispielen, verlassen. Dazu braucht man nur einen Blick auf die Aufstellung der OP-Wartezeiten der Landeskrankenhäuser Steiermark werfen:

→ Aufstellung der OP-Warteliste der Landeskankenhäuser Steiermark

Selbst dem ungeschulten Auge fällt sofort auf, dass es für Sonderklasse-Patienten praktisch keine Wartezeiten gibt. Kein Gerücht also, sondern Realität: die Wartezeiten der allgemeinen Klasse sind viel länger. Und das gilt nicht nur für Wien, die Aufstellung spiegelt auch die Situation in den Bundesländern wider. Egal wo Sie in Österreich sind, müssen Sie als Sonderklasse-Patient meist nicht so lange auf einen OP-Termin warten.

Entscheidung per Taschenrechner

Denken wir an die Krankenzusatzversicherung, kommt den meisten gleich der Gedanke: das kann sich niemand leisten! Dann wird der Taschenrechner gezückt und der Versuch gestartet, durchzukalkulieren, ob sich denn das ganze auch rechnet. Und wann man am besten einsteigen sollte, um möglichst wenig Prämie zu zahlen für möglichst viel Leistung …

Sämtliche dieser Überlegungen lassen sich ganz einfach auf den Punkt bringen: Je jünger und gesünder Sie sind, umso günstiger der Tarif!

Jung und gesund: der Schlüssel zur niedrigen Prämie

Die meisten denken, wenn sie jung und gesund sind, nicht an eine Zusatzkrankenversicherung. Warum auch: sie sind ja jung und gesund! Gute Ratschläge in diese Richtung werden rasch abgenickt und schnell vergessen.

Bedenken Sie allerdings, dass die Kosten für die Private Krankenversicherung abhängig sind von Ihrem Alter und Gesundheitszustand. Gab oder gibt es bereits gesundheitliche Probleme bewirkt das eine deutliche Prämiensteigerung oder Ausschlüsse im Versicherungsvertrag. In drastischen Fällen kann es sogar sein, dass die Versicherungen Ihren Antrag ablehnen.

Unser Rat

Die bestmögliche Gesundheitsversorgung mit einer privaten Zusatzkrankenversicherung sichert man sich am Besten, wenn man noch gesund ist. Denken Sie über eine Gesundheitsvorsorge also nicht erst nach, wenn Sie oder ein naher Angehöriger ein gesundheitliches Problem haben. In den meisten Fällen wird dann der Grundsatz gelten: „Ein brennendes Haus kann man nicht mehr versichern.“ Wir beraten Sie gerne und finden die optimale Krankenversicherungsvariante für Sie.

Gründe für die private Zusatzkrankenversicherung
  • Sie liegen im Krankenhaus Ihrer Wahl (öffentlich oder privat)
  • Sie können sich den behandelnden Arzt / Operateur auswählen
  • Ob in der Ordination oder im Spital: Sie bekommen Termine schneller
  • Behandlungstermine werden wesentlich flexibler
  • Vor Operationen können Sie zur Sicherheit eine zweite Meinung einholen
  • In der Sonderklasse, im Einzel- oder Zweibett-Zimmer, werden Sie in diskreter Atmosphäre betreut
  • Wählen Sie zwischen Schulmedizin oder alternativmedizinischen Heilbehandlungen
  • Ihr Kind können Sie während eines Spitalaufenthalts ohne Zusatzkosten begleiten
  • Nach einem Spitalsaufenthalt erhalten Sie (optional) Taggeld
  • Rückerstattung von Krankentransportkosten